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Gedanken zum aktuellen Monat

Was willst du, das ich dir tun soll? Lk.18,41

Liebe Geschwister und Freunde!

Im Einleitungswort zum letzten Monat habe ich auf das wunderbare Gebet in Eph. 1 hingewiesen, welches uns zu den herrlichen Heilstatsachen hinleitet, die Jesus uns durch seine Erlösung bereits erworben hat, Dinge, die wir schon empfangen haben, unser herrliches Erbe in Christus.

Darüber hinaus dürfen wir aber den Herrn in unserem alltäglichen Leben alles sagen und alles erbitten, was wir von ihm benötigen. Das obige Bibelwort an den Blinden bei Jericho weist uns darauf hin. Eigentlich war es doch klar, was der Blinde von Jesus wollte, aber Jesus wollte, dass er seine Not klar formulieren sollte. Er sollte deutlich sagen, was er von Jesus erwartete. Und seine Antwort war ganz eindeutig: Herr, dass ich sehend werde!

Ich möchte dieses Wort für diesen Monat betonen und ich spüre, wie der Herr auch uns mit obigen Worten fragt, was unser Anliegen ist. Formuliere klar und deutlich, was du vom Herrn erwartest. Formuliere es im Glauben. Erwarte, dass Jesus genauso klar und präzise antwortet, und deinem Anliegen begegnet.

Jesus hat, nachdem er den Blinden nach seinem Anliegen gefragt hat, nach seinem Glauben hin gehandelt. Die Antwort Jesu: Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt.

Der Herr möchte unserem Glauben begegnen. Er möchte große Dinge in deinem persönlichen Leben tun. Sage ihm, was du von ihm erwartest. Sei kühn in deinen Bitten und Gebeten. Erwarte große Dinge und du wirst große Dinge erleben. Finde dich nicht ab mit deinen Defiziten, sondern erwarte das Eingreifendes Herrn.

Ich wünsche uns, dass wir dieses Eingreifen des Herrn in unserem Leben mehr und mehr erfahren.

Mit lieben Grüßen

euer Pastor Michael Kaizik

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